Jammerforscher wurden fündig 

Der Orkan "Lothar" hat einiges verändert. Nicht nur in der Landschaft, in der jetzt Bäume fehlen, sondern auch im Denken und im Wissensschatz der Jammerforscher. Natürlich, man denkt an Windjammer, äolische Töne und ähnliches. Aber wer denkt schon daran, in den aufgerissenen Kratern umgestürzter Bäume nach archäologischen Schätzen zu suchen. 

Das Team der Jammerforscher war sofort nach dem Sturm unterwegs um in den altern Siedlungsgebieten der Kelten Zeitzeugen zu finden. Archäologisch interessante Gegenstände, die auf Jammerkulturen hinweisen wurden vermutet und die Forscher wurden fündig. 

Am unteren Ausläufer des Südhochschwarzwalds in Richtung Basel, etwas abseits der Haseler Höhlenformationen, vorrheinisch, wurde in einem Waldstück, in dem schon seit langem Keltengräber vermutet werden, ein Jammertröt freigelegt.


Abbildung Jammertröt

Die Abbildung bestätigt die Vermutungen der Forscher, daß Jammern nicht erst seit dem 14 und 15. Jahrhundert ein beliebtes Kurmittel belasteter Seelen ist, sondern daß damit schon viel früher aktive Psychohygiene betrieben wurde.

Der Tröt, männlich, weil bei den alten Kelten vermutlich die Männer zu den Sonnwendfesten damit schlimmste Jammertöne erzeugten, war in ca. 5,23 m Tiefe zum Vorschein gekommen. Zunächst schien damit die These, daß bei den Kelten die Männer für die Jammerimpulse zuständig waren, erhärtet. Weitere Grabungen im Umkreis förderten allerdings sehr gut erhaltene schwarze Wollgarnballen zu Tage. Diese Funde waren Basis für einen neue Hypothese. Demnach umgarnten die keltischen Frauen ihre trötenden Männer mit schwarzem Schicksalsgarn. Sie gaben ihnen damit weitere Impulse für zum Jammerspiel und erhielten vice versa vom Klang der Flöten Anregungen für die Garnspinnerei.



Abbildung Trötgarn


Zur Interpretation der Funde wurde eine Jammerkonferenz einberufen. Ergebnisse dieser Konferenz werden hier veröffentlicht.